Die ersten 75 Jahre.

Wie wurde interlübke zu interlübke? Warum stammen unsere Möbel ausgerechnet aus Ostwestfalen? Und wofür steht interlübke eigentlich? Leo Lübke, Enkel des Firmengründers und heutiger Geschäftsführer, über die Geschichten hinter der Unternehmensgeschichte.

Heimat

„Als Familienunternehmen bauen wir jedem unserer Produkte die Dinge ein, die uns wichtig sind: Ästhetik, Qualität, Langlebigkeit und eine große Leidenschaft für Ideen.“

 


 

„Seit 1918 gab es in Rheda das Familienunternehmen Lübke & Rolf (später: Lübke KG), das Tische und Stühle herstellte. Zwei der Lübkes, nämlich mein Großvater Leo Lübke und sein Bruder Hans, träumten damals davon, sich zusammen eine eigene Karriere zu zimmern. 1937 verließen sie die Firma und zogen ins benachbarte Wiedenbrück, wo sie sich unter dem Namen Gebrüder Lübke selbständig und schnell einen Namen machten.“

 


 

Geistesblitze

„Muss eine Schiebetür eigentlich immer zu schieben sein? Wäre es nicht schöner, wenn eine Schranktür mühe- und lautlos zur Seite gleiten würde?“

 


 

„Fragen wie diese standen am Anfang unserer Entwicklung der Schwebetür, die tatsächlich an Rollen hängend gleitet, anstatt in Schienen geschoben werden zu müssen. Damals bedeutete sie eine kleine Revolution. Heute zählt sie, wie viele interlübke-Innovationen, zu den guten Standards im Möbeldesign.“

 


 

„Jahrzehntelang haben wir immer wieder wegweisende Möbel geschaffen, in denen man Mode, Musik, Literatur, Fotos, Souvenirs, kurzum: die Accessoires seines Lebens aufbewahrte. Heute, da viele dieser Accessoires auf einen fingernagelkleinen Chip passen würden, erschaffen wir mit bookless wieder ein ganz neues Möbelgenre: Als einer Art moderner, übergrosser Setzkasten nimmt bookless all das auf, was wir tagtäglich gerne um uns haben, zeigen und genießen möchten. bookless ist damit ein schönes Beispiel, wie wohnlich es sich im digitalen Zeitalter einrichten lässt.“

 

Leitmotive

„Was heißt das eigentlich genau, „einrichtungsweisend“? Es heißt, immer eine Ecke weiter zu denken. Den Träumen und Wünschen unserer Kunden stets einen Tick voraus zu sein. In puncto Gestaltung, Qualität und Funktionalität keinerlei Kompromisse einzugehen.


Das sind große Worte, ich weiß. Aber es ist der Kern dessen, was wir seit 75 Jahren tun.“

 


 

„Eigentlich ist es ganz einfach: Viele feine Unterschiede ergeben zusammengenommen einen großen. Einen, der für die Differenz zwischen „ganz gut“ und „sehr gut“ steht. Und an dem man sich deshalb immer wieder aufs Neue freut. Dieser feine Unterschied ist es, der Menschen für interlübke begeistert.“

 


 

Übermorgen

„Natürlich hätten wir wie viele Andere unsere Produktion ins billigere Osteuropa oder gleich ganz nach Fernost verlagern können. Theoretisch jedenfalls. Praktisch hätten wir damit die Kontrolle über unsere Fertigungs und Materialqualität aus der Hand gegeben. Wir würden all jene Ideen verschenken, die sich bei uns aus dem direkten Zusammenspiel zwischen Entwicklern und erfahrenen Produktionsmitarbeitern entstehen.

Wir könnten keinem Kunden mehr sein interlübke-Möbel in genau jenen Maßen, Oberflächen und Funktionalitäten fertigen, wie er es sich wünscht. Wir würden, mit anderen Worten, uns und unsere Überzeugungen verraten. Deshalb sind wir in Ostwestfalen, dem Herz der deutschen Möbelindustrie, wo wir eine Vielzahl versierter Partner und Mitarbeiter finden, genau an der richtigen Stelle.“

 


 

„Ich kann mit dem Begriff „Nachhaltigkeit“ nicht viel anfangen, zu abgedroschen ist er mittlerweile. Die Idee dahinter aber bewegt uns seit jeher. Wir bauen Möbel, die nicht nach zwei Umzügen bereits auf dem Sperrmüll landen, sondern ihre Besitzer über Wohn- und Lebensphasen hinweg begleiten. Die ausschließlich in Deutschland und damit nach den weltweit anspruchsvollsten Umwelt- und Sozialstandards gefertigt werden. Und die daher im besten Sinne – nun ja – nachhaltig sind.“

 
 
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